Nutzbare Gesteine

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1. Tertiär

Die Konglomerate der Oberen Süßwassermolasse dienten vor allem als Kiesmaterial für den Wegebau. Bemerkenswert ist dabei, daß Kiese, die aus jüngeren Schichten gewonnen werden, durch zu hohen Feinanteil weniger geeignet sind als solche aus tieferen Schichten, wie z.B. aus dem Eschachtal. Zahlreiche kleine Kiesgruben sind aufgelassen und werden z.T. heute noch für den Eigenbedarf genutzt. Die Quarzgerölle aus der Molasse wurden bis Ende des 19. Jahrhunderts zur Glasfabrikation verwandt (K. BAUR 1968). Die Mergel der Molasse dienten früher zur Kalkung saurer Böden. Sandsteine, einst zu Bauzwecken benutzt, finden heute keine Verwendung mehr.

2. Quartär

Die Gewinnung von Kies ist an die eiszeitlichen Ablagerungen gebunden. Hier ist vor allem die große Kiesgrube von Rimpach zu erwähnen, in der Schotter der Rißeiszeit gewerblich abgebaut werden. Zwei stillgelegte Kiesgruben in quartären Schottern befinden sich im Eschachtal südlich von..Häfeliswald. Ferner wurde früher am SE-Rand des Rangenberges Ton abgebaut.

Der flächenmäßig größte Teil des Untersuchungsgebiets ist waldbestanden und wird forstwirtschaftlich genutzt. Ein kleinerer Teil steht unter landwirtschaftlicher Nutzung, vor allem als Weideland. Die Talauen sind, besonders an den Knotenpunkten der Täler, von kleineren Ortschaften besiedelt.

 

 

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